Noch nichts im Shop aber ein wenig zu mir und etwas zum Schmökern
Sehr geehrter Besucher!
Die gesetzlichen Vorgaben für die Einrichtung eines Shops im Internet sind so hoch, dass ich noch dabei
bin ihn vorzubereiten. Es ist meine Liebe und Begeisterung für diese Kunst, die mich antreibt.
Ich zeige hier vorab Arbeiten, damit Sie einen Eindruck bekommen, was für eine Welt die asiatische
Kalligraphie eröffnet.
Im Folgenden möchte ich Ihnen einen Eindruck zu mir und meinem Hintergrund geben, was mich zu Japan und der
Kalligraphie geführt hat und welche Erfahrung ich in diesem Bereich besitze.
Sollten Sie Fragen zu Aspekten und Materialien der asiatischen Kalligraphie haben, dann können
Sie mich gerne per E-Mail anschreibeen.
Mein Hintergrund
Geboren in München habe ich nach der humanistisch-naturwissenschaftlichen Richtung am Wittelsbacher
Gymnasium München das Studium der Informatik an der Technischen Universität München gewählt. Dort habe ich
auf wissenschaftliche Fotografie und digitale Bildverarbeitung spezialisiert und wurde anschlie0end
selbstständig. Nach dem Studium war begleitend hierzu ich zehn Jahre Lehrbeauftragter für digitale Fotografie
in der Restaurierungswissenschaft am Lehrstuhl für Restaurierung, TU München. Mein Hauptgebiet waren jedoch
analoge und digitale Fotografie und Technologien der Bildanalyse und -verarbeitung. Seit 1999 bin ich für dies
und später den Bereich der Bild- und Videoforensik öffentlich bestellter und Vereidigter Sachverständiger.
Durch diese Tätigkeit vor allem im Bereich von Fachzeitschriften hatte ich die Chance ab 2002
Berater von verschiedenen Herstellernfirmen der Fotografie im Bereich Forschung und Entwicklung zu sein. Von
2002 bis 2018 war ich regelmäßig in Japan, was mein Interesse für die Sprache und Kultur und dann in Folge
für die Schrift und Schriftkunst eröffnete.
Im März 2024 entschloss ich mich in Fukuoka, Japan ein Jahr eine Sprachschule für Japanisch zu besuchen, um
nach 20 Jahren mein Fundament auf vernünftige Beine zu stellen.
Mit meiner Klasse der iroha-Sprachschule Hakata, Fukuoka, Kyushu
Schlendern in der Kirschblüte nahe meines Apartments
(Ufer des Muroumigawa, Arita, Fukuoka)
In Fukuoka besuche ich regelmässig die Klassen von Maeda Akiko Sensei und Takeda Motoko Sensei in zwei Klassen in Ropponmatsu, Fukuoka. Dort lerne ich im alltäglichen Unterricht zwischen anderen Schülern von der Grundschule bis zum hohen Alter und reiche motnatlich Prüfungsarbeiten für meine Graduierungen ein.
So sieht es aus, wenn japanische Schulkinder Shuji, Schriftübungen lernen
(Meine Shodo-Klasse Ropponmatsu, Fukuoka)
Kana-Gedichte auf Ryoji Kunstpapier
Kana-Gedichte sind die Schriftform, welche die Damen am Hofe der Heian-Periode im 8. bis 12. Jahrhundert
kultiviert haben. Es ist ein sehr feiner fliessender Schreibstil, die fast ausschließlich von Frauen gepflegt
wurde. Dies entwickelte sich im Gegensatz zum harten druckschriftartigen Schreibstil der Männer, welche
Reisho oder Kaisho bevorzugten.
Seine schönste Form findet Kana, wenn man es auf einem handgefertigten Ryoji-Kunstpapier schreibt. Die
Herstellung dieser Papiere ist eine eigene Kunst und exzellente Papiere können in Japan bis zu 1.500 Euro je
Blatt (!) kosten. Dabei werden unter anderem Farbverläufe, Streifen, Themenstrukturen, Schichte, Landschaften
und geometrische Partikel aus Gold und Silber oder verlaufende Flecken aus Gold- und Silberstaub auf das
Papier aufbebracht.
So ist jedes Ryoji-Papier für sich schon eine Landschaft und man versucht nacht Möglichkeit das Thema des
Gedichts mit dem Thema des Papieres in Verbindung zu bringen. Frühlingsgedichte erhalten frische Farben,
Liebesgedichte Gold- und Silberflitter und Sehnsucht nach dem Meer Wellenstrukturen oder Blautöne. Dazu kommt
oft eine fein strukturierte Oberfläche.
Die hier von mir gemalten Gedichte sind auf Papieren der guten bis sehr guten Künstlerbedarfsqualität aber
natürlich nicht auf den unbezahlbaren handgefertigten Einzelstücken gemalt. Im digitalen Bild können sie nur
einen Bruchteil ihrer Schönheit entfalten, die man erlebt, wenn sie vor einem liegen oder hängen.
Hier geht es zu Kana-Gedichte auf Ryoji Kunstpapier.
